
Mit Verstand in die Hand nehmen
Erfolgreiche Sanierungskonzepte sind auf Umsetzung ausgerichtet
Analysen sind wichtig. Niemand kann ein Unternehmen vor dem Untergang bewahren, wenn seine Lösungsansätze auf falschen Informationen beruhen. Daher ist eine fundierte Analyse das A und O für einen guten Start in die Sanierung. Doch das Konzept, wie die Sanierung gelingen kann, sollte von jemandem entwickelt werden, der weiß, was in der Praxis den Unterschied macht.
Ein Beispiel aus der Praxis von IsoPart kann dies veranschaulichen: Die Berater wurden von einem international tätigen Unternehmen in der Stahlverarbeitungsbranche gerufen, es auf Basis eines bereits bestehenden Sanierungskonzepts bei der Abwendung der Insolvenz zu begleiten.
Das Unternehmen war ins Straucheln geraten, nachdem ein zunehmender Wettbewerb zu einem Preisverfall geführt hatte und das Unternehmen durch Überinvestitionen massiv verschuldet war. Interne operative Probleme und ein Umsatzeinbruch bei den deutschen Einheiten der Gruppe führten zu einer Verschärfung der Verlustsituation.
Die den Beratern vorgelegte Analyse des Prüfers war sehr gut, doch das Konzept, auf das die Sanierung sich stützen sollte, war zu umfangreich. Sowohl die Banken als auch der Unternehmer wussten nicht, was nun zu tun sei.
So begann IsoPart zunächst, das Sanierungskonzept zu überarbeiten und zu einem Fahrplan zu verdichten, aus dem hervorging, welche Maßnahme zu welchen Zeitpunkt ergriffen werden sollten. Der nächste Schritt war ein tägliches, operatives Eingreifen vor Ort: Da die Kapazitäten des Unternehmens nicht ausreichten, übernahm IsoPart nicht nur das Projektmanagement, sondern auch die Verhandlung mit den Gläubigern für eine Optimierung der Liquidität. In dieser Funktion konnte IsoPart das Team des Unternehmens motivieren und auch ein Auge auf die Einhaltung des Zeitplans haben. Geschwindigkeit ist ein erfolgskritischer Faktor in der Umsetzung. Wer die Erfahrung hat, kann in kniffeligen Situationen schneller Lösungen anbieten.
Die Maßnahmen griffen und so konnten die Banken dazu bewegt werden, dem Plan einer stillen Teilliquidation zu folgen. Die operativen Auslandsbeteiligungen wurden an einen strategischen Investor verkauft.
Besonders bemerkenswert: Bis zum Abschluss der stillen Liquidation konnte die Zahlungsfähigkeit durch das engagierte Liquiditätsmanagement aufrechterhalten werden.
Eine regelmäßige Herausforderung stellt auch der Umgang mit den vielen, oft widerstreitenden Interessen der beteiligten Banken, Lieferanten und Gesellschafter dar. Auch in oben beschriebenem Fall meisterten die Berater von IsoPart diese, indem sie ihren Fokus auf ein konsequentes Handeln im Sinne des Unternehmens legten. Es ist genau diese Konzentration auf den wichtigsten Beteiligten, die einen erfolgreichen Ausgang für alle verspricht.
Schließlich hatte das vorgeschlagene Vorgehen auch für die Gläubiger ein positives Ergebnis: Konkret wurde eine um das fünffache höhere Quote realisiert.
Dies ist nur einer der vielen Fälle, die die Praxis kennt. Die oft zur Stelle gerufenen Wirtschaftsprüfer können ihre Arbeit also dann besonders gut machen, wenn sie auf ein Netzwerk erfahrener Praktiker zurückgreifen und diese für die Umsetzung einsetzen können. Bereits bei der Konzepterstellung können die Partner kreativ werden und Lösungswege aufzeigen, die sich nicht aus der Theorie deduzieren lassen.
